Jahresprogramm - 1000 Jahre Mönchsdeggingen

Viele stöbern in Chroniken, Archiven und suchen nach den Wurzeln Ihrer  Vorfahren. Mönchsdeggingen - idyllisch am südlichen Riesrand gelegen -  hat seinen Ursprung gefunden. Die sehr wechselhafte Geschichte  Mönchsdeggingens ist geprägt vom Glauben, aber auch vom Leid und Schmerz der Kriege. Seit der Mittelsteinzeit (bis 1000 vor Christus) ist  Mönchsdeggingen nachweislich durchgehend besiedelt. Urkundlich erwähnt  wurde Deggingen allerdings erstmals im Jahr 1007. Um diese Zeit  existierte schon das Kloster am Ort, das zunächst mit den Grafen von  Oettingen und später dem katholischen Fürstentum Oettingen-Wallerstein  verbunden war. Das St. Martin geweihte, ehemalige  Benediktinerinnenkloster wurde 1142 in ein Mönchskloster der  Benediktiner umgewandelt. In der Folgezeit wird von Kriegen,  Naturkatastrophen und Epidemien berichtet. So tobte 1525 der Bauernkrieg im Ries und seiner Umgebung. Bauernhaufen rotteten sich zusammen und  gingen mit brutaler Gewalt gegen die Obrigkeit und deren Besitztümer  vor.

Ein Teil unserer Geschichte ist der jüdischen Kultusgemeinde gewidmet, die von 1684 bis zur Auflösung am 25. April 1879 bestand. Am  Anfang des 19. Jahrhunderts wohnten hier 40 jüdische Familien, die etwa  einem Viertel der damaligen Gesamteinwohnerschaft entsprachen.

In Folge des zweiten Weltkrieges ließen sich viele Flüchtlinge in  Mönchsdeggingen nieder (Straßennamen wie Schlesierstraße, Sudetenstraße  erinnern daran). Abgerundet wird die Dorfgeschichte mit der jüngsten  Vergangenheit.

Im Jubiläumsjahr lassen wir die vergangenen 1000  Jahre der Geschichte von Mönchsdeggingen durch vielfältige  Veranstaltungen wie Vorträge, Ausstellungen, Theater- und Konzertabende  Revue passieren. Zu allen Veranstaltungen laden wir Sie sehr herzlich  ein.

Tausende im mittelalterlichen Mönchsdeggingen

- Wer nicht da war, hat etwas verpasst -

1000 Jahre Mönchsdeggingen bei bestem Feier-Wetter: Tausende von  Besuchern kamen am vergangenen Wochenende zum historischen Fest nach  Mönchsdeggingen. Mit einem mittelalterlichen Markt, Verkaufs- und  Verpflegungsständen und vielen Feldlagern hatten die Mönchsdegginger ein gelungenes Fest organisiert und vergangene Zeiten aufleben lassen.
Am Freitag, 24.08.2007, wurde Punkt 17.00 Uhr das Historische Fest in Mönchsdeggingen offiziell eröffnet.
Mit dem Einlauf der letzten Läufer der 1000 x 1000-Meter-Staffel und drei  Böllerschüssen der Wallersteiner Landsknechte wurde das historische  Festwochenende anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Mönchsdeggingen  eröffnet. Beinahe olympischen Geist brachten die Geschwister Berndorfer  auf den Dorfplatz, als sie mit Fackeln einliefen und ein symbolisches  Feuer entfachten. Nach den Böllerschüssen, schallten die Glocken beider  Mönchsdegginger Kirchen sieben Minuten lang durch das Dorf.
Der 1. Vorsitzende des Dorfvereins, Bernhard König, eröffnete die  Festreden. Er hob vor allem die vielen freiwilligen Helfer hervor und  machte deutlich, dass nur wenn viele Hände zupacken, Großes erreicht  werden kann.
Auf die Geschichte Mönchsdeggingens ging Bürgermeisterin Dr. Marianne  Ganzenmüller-Seiler in ihrer Eröffnungsrede ein. "Am 1. November 1007  wurde Deggingen erstmalig erwähnt. Die wechselvolle Geschichte mache die Mönchsdegginger zu dem was sie heute sind: Zu einer weltoffenen und  modernen Gemeinde, die Stolz auf ihre Geschichte zurückblickt", so die  Bürgermeisterin.
"Warum feiert der Mensch?" Diese Frage stellte der Schirmherr Hans Hager in den Mittelpunkt seines Grußworts. "Um den Alltag zu vergessen und um die Identität einer Gemeinschaft zu stärken", so sein Resumee.
Im Namen der zahlreich anwesenden Abgeordneten aus Land- und Bundestag  sowie für die Bezirksräte und Kommunalpolitiker sprach Staatssekretär  Georg Schmid ein Grußwort. Er ermutigte, die Geschichte über das  Festwochenende hinaus bewusst zu machen und somit Heimat zu schaffen.

Viele ehrenamtliche Helfer haben im Vorfeld die historische Bühne  gebastelt. Neben selbst gebauten Hütten hatten sich die Mönchsdegginger  50 historische "Überdachungen" und historische Bänke und Tische aus dem oberbayerischen Dollnstein ausgeliehen.



Die historischen “€žBehausungen” luden bereits am Freitagabend die  Besucher an den Verpflegungsstationen (vier große und etliche kleinere  Auswertungsstationen) zu einer Rast ein. Wer hier keinen Platz fand,  konnte sich noch einen Platz in einer der Gaststätten ergattern.

Gaukler und Sänger in historischen Gewändern zogen durch die Straßen und verbreiteten gute Stimmung.



Bei strahlendem Sonnenschein war das "Rankenrutschen" eine große  Attraktion für Kinder und Junggebliebene. Die rund 70 Meter lange  Wasserrutsche wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Mönchsdeggingen  betreut. .


Im Innenhof des Klosters war ein mittelalterlicher Markt mit Spinn-Frau und Schilder-Macher aufgebaut. Im Kreuzgang des Klosters stellten  Rieser Künstler ihre Werke aus - ein Geheimtipp für alle, die bei  sommerlichen Temperaturen schattige Erfrischung suchten.

Tausende Besucher nahmen die Gelegenheit war und wagten einen Blick  hinter die historischen Kulissen; dicht gedrängt schoben sich die vielen Besucher insbesondere am Sonntag durch die Straßen.



Selbst Gäste aus England und Australien waren während dem ganzen  Wochenende zu Gast in Mönchsdeggingen; teilweise halfen sie sogar bei  einer der zahlreichen Ausschankstationen mit.



Auch japanische Touristen machten einen Abstecher nach Mönchsdeggingen.



Weitere Ausstellungen waren wahre Publikumsmagneten. Eine Puppenstuben  -Ausstellung wurde im Gasthof Rosse präsentiert und nur 100 Meter weiter konnten rund 30 historische Nähmaschinen bestaunt werden.
Der Oldtimer-Verein hatte rund 50 Traktoren und einige Autos aus  vergangenen Tagen zur Schau aufgestellt. 100 Dahlien zeigte der  Gartenbauverein.



Auch an die jüdische Geschichte Mönchsdeggingens wurde erinnert. An  vielen Häusern konnte man Hinweisschilder auf frühere jüdische Bewohner  sehen, auch das Judenbad in der Alemannenstraße war zur Besichtigung  offen.

Die Brauchtumsfreunde Appetshofen-Lierheim zeigten im Hof der  Klosterschenke "altes Rieser G'wand". Gerda Schupp-Schied moderierte und erzhlte so manchen Schwank zu den Kleidern und zugehörigen Anlässen  wie Taufe und Konfirmation. ä

Einen Einblick in das mühevolle Arbeiten vergangener Zeiten gab  Schäfermeister Rudolf Schuster. Er zeigte, wie man ein Schaf von Hand  schert. Rund 20 Minuten brauchte der routinierte Schäfer dafür.

Im Hinterhof des Elektro Hubel hingen Omas Unterhosen und andere  reizende Wüsche an einer langen Leine. Alle Verwandte und Bekannte, die  die Familie Hubel auftreiben konnten, schnappten sich einen Holzzuber  und führten eine alte Waschkunst vor. Die passende Wäsche haben sie übrigens auf Omas Dachboden gesammelt.



Die Herstellung von Seegrasschuhen, die Arbeit des Seifensieders und  des Gerbers wurden ebenso präsentiert, wie die Kunst des  Papierschöpfens und die aus dem Mittelalter stammende  Handarbeitstechnik €”Occhi”.

Vom “€žUngarischen Horn” (Herstellung und Verkauf von ”Horn-Artikeln”  jeder Art) bis hin zum Salzsieder / Salzbader, ganz Mönchsdeggingen war an diesem sonnigen Wochenende “übersäht” mit historischen Attraktionen und Erinnerungen an unsere Vorfahren.



Auch eine Zeitreise durch die Geschichte der Elektrizität war im Angebot.



Die Arbeit des Schmieds und des “Schnapsbrenners” konnte ebenso unter  die Lupe genommen werden, wie die des “€žKirblesflechters”. Auch das  Friseurshandwerk und mittelalterlicher Garenschmuck waren zu sehen.




Weitere Aktionen wie Bogenschießen, Fackeltanz und “€žathletische  Darbietungen” waren an allen drei Tagen zu bestaunen; auf der  Kegelbahn aus dem 19. Jahrhundert konnte Jedermann sein Glück  versuchen.

Auch die Feuerwehr war “€žrund um die Uhr” im Einsatz. Neben den Aufgaben der Parkplatzeinweisung wurde am Samstag und Sonntag sogar noch ein  historischer Löschangriff vorgeführt.

Im Gasthaus Rose war ein altes Bühnenbild (Kulisse aus den 50er Jahren  zu bewundern und während einer Einkehr in der Traditionsgaststätte  hatten die Besucher die Gelegenheit in der dortigen Sängerstube alten  Weisen zu lauschen und auch selbst mit einzustimmen. Vor dem Gasthof  wurden Getreidesäcke beschriftet und ein alter Webstuhl in Gang gesetzt.

Ein paar Schritte weiter fand sich ein Bauerngarten, in dem Klein- und Nutztiere, Obst- und Gemüseanbau zu sehen waren. Auch eine Jagd- und  Fischereiausstellung sowie ein Falknerei waren aufgeboten.

Auch in das ehemalige jüdische Bad (Mikwe) konnte an diesem Wochenende ein Blick geworfen werden.

Natürlich kam auch das Lagerleben nicht zu kurz:
Landsknechte waren im historischen Mönchsdeggingen ebenso vertreten, wie “€žAbordnungen” der Franken und Alemannen, die es sich an Lagerfeuern  gemütlich gemacht haben.



In der alten Kesselbrauerei demonstrierten drei €”gstandene Braumeister” Braukunst aus alter Zeit. Im Hof der ehemaligen Klosterbrauerei war ein Feldlager aufgebaut, in dem eine köstliche Gemüsepfanne zusammen mit  dem Festbier Tecco 1000 (das übrigens extra für dieses Fest gebraut und  im ganzen Ort ausgeschenkt wurde) zur Rast einlud.

Darüber hinaus konnte am historischen Kartoffeldämpfer kostenlos eine “€žKartoffel” probiert werden.

Die Arbeit des Steinmetzes, Blaudruckers und Holzschnitzers war ebenso  zu bestaunen, wie die Arbeit in der Käserei und beim Imker.

Auf dem Weg zum Kloster konnte ein altes Rieser Bauernhaus besichtigt  werden (Gewölbeküche, Wohnzimmer mit altem Holzofen und alte Bettstatt).

Pater Benno erfuhr bei seinen Klosterführungen ebenso regen Zuspruch, wie Dieter Schneider bei den Friedhofsführungen.

Neben den zahlreichen Attraktionen für die Erwachsenen war auch ein  sehr interessantes Kinderprogramm geboten. Neben einem alten  Kinderkarussell und einer Kegelbahn für die Kleinen bot der  eingerichtete Spielhof für den Nachwuchs entsprechende Unterhaltung.

Januar

Sa., 13. Januar 2007 18.00 Uhr Dorfplatz

Eröffnung des Festjahres

  • 18.00 Uhr Treffpunkt am Dorfplatz
  • Begrüßung durch Bürgermeisterin Dr. Marianne  Ganzenmüller-Seiler, Standkonzert und Fackelzug mit dem Musikverein  Mönchsdeggingen zur Klosterkirche St. Martin
  • 18.45 Uhr Eröffnung des Festjahres am Eingang zum Klosterhof
  • anschließend Einstimmung im Klosterhof auf das Festjahr durch Präsentation von Stimmungsbildern verschiedener Epochen
  • 19.15 Uhr Festgottesdienst
  • 20.15 Uhr Empfang für die Besucher im Kreuzgang des Klosters

Februar

Di., 06. Februar 2007 19.30 Uhr Gasthaus Zur Rose

Vortrag von Herrn Rolf Hofmann aus Stuttgart

Geschichte der Juden in Mönchsdeggingen

Dia-Vortrag "Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen" von Rolf Hofmann

Aus der Ansiedlung von ein paar wenigen jüdischen Familien in  Mönchsdeggingen im späten 17. Jahrhundert entwickelte sich im Laufe der  Zeit eine kleine jüdische Gemeinde mit etwa 30 Familien. Bedingt durch  Abwanderungen im 19. Jahrhundert lebten dann um 1880 keine Juden mehr in Mönchsdeggingen. Es lohnt sich nachzuforschen wohin diese Familien  damals gegangen sind und was sie an Bemerkenswertem bewirkt haben. Eine  dieser jüdischen Familiengeschichten fährt nach Amerika zur Zeit des  Bürgerkriegs (1862-1865), eine andere dann nach Ostberlin bis ins  Zentralkomitee der SED.


So., 25. Februar 2007 10.30 Uhr Rathaus

Ausstellungseröffnung

"Mönchsdegginger Augenblicke" eine historische Fotoausstellung

In den neu renovierten Räumen im 1. Stock des Rathauses zeigen wir Ihnen Momente aus rund 120 Jahren Dorfleben und Dorfgeschichte. Die Fotos  stammen überwiegend aus Privatbesitz und sind in dieser Form noch nie  öffentlich zu sehen gewesen.

Öffnungszeiten: vom 25.Februar 2007 -  01. November 2007 während der  Amtsstunden der Gemeindeverwaltung Zusätzlich jeden 1. und 3. Samstag  und Sonntag im Monat von 14. - 18:00 Uhr. Kontakt: Karin Bergdolt,  Telefon 09088/1219.

März

So., 18. März 2007 15:00 Uhr evangelische Kirche St. Georg

Instrumentalkonzert -- "Künstler der Region"

Ihr Kommen haben zugesagt:

    Veronika Braun, Nördlingen Violine
    Daniel Brenner, Mönchsdeggingen Klavier
    Andrea Röthinger, Ebermergen Klavier
    Ulrich Schäfer, Ziswingen Orgel
    Markus Wenig, Möttingen Klavier
    Michael Ferner, Ederheim Trompete



Di., 20. März 2007 19.30 Uhr Gasthaus Zur Rose

Vortrag von Hartmut Steger aus Wallerstein -- "Mönchsdegginger Schicksale im 30jährigen Krieg"

Hartmut Steger aus Wallerstein informiert über die Auswirkungen des  Krieges in unserer Region; musikalische Umrahmung durch den  Gesangsverein Mönchsdeggingen.

April

Di., 3. April 2007: 19.30 Uhr Gasthaus Zur Rose

Vortrag Herbert Dettweiler aus Lehmingen -- "Grenzsteine erzählen"

Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler aus Lehmingen spricht über  Flurgrenzen und den Mönchsdegginger “€žDorfetter”, innerhalb dessen früher die Dorfgerichtsbarkeit auszuüben war. Ergänzt wird diese Veranstaltung nur 14 Tage später mit einem Flurumgang mit den Feldgeschworenen.


Sa., 14. April 2007 13.00 Uhr Treffpunkt Dorfplatz

Flurumgang mit den Feldgeschworenen

Zusammen mit den Feldgeschworenen von Mönchsdeggingen wollen wir die  Flurgrenzen (Gemarkungsgrenzen) in Mönchsdeggingen genauer unter die  Lupe nehmen. Ettersteine führen uns die damaligen Grenzen der  Dorfgerichtsbarkeit vor Augen. Dauer des Umgangs ca. 3 -  4 Stunden.

Mai

So., 20. Mai 2007 06.30 Uhr Treffpunkt Almarin-Parkplatz

Naturkundliche Wanderung -- "Rund um Mönchsdeggingen"

Einen morgendlichen Einblick in Fauna und Flora gestattet uns der  Vorsitzende des Rieser Naturschutzvereins e. V., Herr Johannes Ruf.

Juni

Sa., 09. Juni 2007: 19.30 Uhr Schulhof Verbandsschule

"Serenade im Schulhof"

Vom Gesangsverein Mönchsdeggingen initiiert, vereinigt das alljährliche  Frühlingskonzert im Festjahr sämtliche Musikgruppen der Gemeinde.

Es nehmen teil:

    Gruppe "Exultate"
    Kirchenchor der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Mönchsdeggingen/Untermagerbein
    Musikverein Mönchsdeggingen
    Posaunenchöre der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Mönchsdeggingen/Untermagerbein
    Posaunenchor Rohrbach/Schaffhausen
    Gesangsverein Mönchsdeggingen

Bei ungünstiger Witterung findet die Veranstaltung in der Turnhalle der Verbandsschule statt.

August

So., 12. August 2007 Klosterkirche St. Martin 11.00 Uhr

Kunst im Kreuzgang

Unter dem Motto "Kunst im Kreuzgang"

präsentieren die vier Künstler Helga Hegendörfer, Wolfgang Mussgnug,  Elke Stadlmayr und Rolf Bergdolt Bilder in ganz unterschiedlichen  Stilrichtungen. Die vier Künstler verbindet ihre Beziehung zu  Mönchsdeggingen. Die einzigartige Architektur, das Kreuzgratgewölbe mit  stukkierten Schlusssteinen, bildet einen hervorragenden Rahmen für die  Präsentation zeitgenössischer künstlerischer Positionen.



Öffnungszeiten:
Die Ausstellung ist an diesem Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr und  darüber hinaus am Samstag/Sonntag, 18. und 19. August, jeweils 11.00  bis 18.00 Uhr
sowie am Festwochenende geöffnet.

Öffnungszeiten am Historischen Festwochenende:
24. August 17:00 - 22:00 Uhr
25. August 11:00 - 20:00 Uhr
26. August 11:00 - 20:00 Uhr

24.-26. August 2007 -- Historisches Festwochenende

Vom 24. August bis zum 26. August 2007 bietet Mönchsdeggingen seinen Gästen ein abwechslungsreiches und höchst interessantes historisches Programm. Aktionen, Verkaufsstände, Lagerleben, historische Wettbewerbe,  Musikgruppen, Gaukler und vieles, vieles mehr. Um Sie nur mit  einigen wenigen Programmpunkten neugierig zu machen, hier ein paar Daten aus einem breit gefächerten Wochenendprogramm.

Fr., 24. August - Der Festauftakt 17.00 Uhr

Festeröffnung mit Böllerschießen  und dem Einlauf der 1000 x 1000 Meter-Staffel mit kostenlosem  Kartoffelessen und dem Wettbewerb “€žDeggamer Rankenrutscher” beginnt das  historische Festwochenende.


Sa., 25. August 11.00 Uhr

Beginn des historischen Treibens
Die ersten 1000 Besucher erwartet je eine Halbe des köstlichen  “€žFesttrunkes”. In Höfen und auf den Straßen von Mönchsdeggingen sehen  die Besucher während des gesamten Wochenendes historisches Handwerk wie  beispielsweise Maurer, Schreiner, Schuster, Schmied, Holzschnitzer und  Molkerei. Aber auch die Fähigkeiten des Besenbinders, Körbchenflechters, Töpfers, Steinmetzes, Glasbläsers werden uns vor Augen geführt.

Auch das bäuerliche Brauchtum kommt nicht zu kurz: Vom Kesselspeck essen ,über einen Bauernmarkt, die Dampfkolonne, das Flegeldreschen,  erfahren die Gäste auch etwas über das Waschen früher und heute, sowie  über die elektrischen Geräte von früher.


So., 26. August 09.30 Uhr

Gottesdienst

Der Festsonntag beginnt mit einem Gottesdienst; anschließend  historisches Treiben vom Dorfplatz bis zum Kloster Während des gesamten  Wochenendes bietet Mönchsdeggingen unglaublich viel Sehens- , Wissens-  und Erlebenswertes! Dieses historische Ereignis ist eine (Zeit-)Reise  wert.

  • Dauerhafte Attraktionen,  wie Oldtimerausstellung, Landsknechtslager, Schnapsbrennerei  Jägerausstellung, Fischerei, Kegelbahn, Bilderausstellung,  Rankenrutscher, historische Turnvorführungen, Streichelzoo,  Treibhausbesichtigung, im Wechsel mit Einlagen/Aktionen wie z. b.  Feuertanz, Feuershow, Modenschau, Flegeldreschen, historischer  Wollverarbeitung und vieles mehr unterhalten die Besucher. Historisches  Treiben bis jeweils um 22.00 Uhr !!!!!!!!!

Oktober

Fr., 12. und Sa., 13. Oktober 2007 Gasthaus €žZur Rose jeweils 20.00 Uhr

Unterhaltungsabend mit dem Dramatischen Ensemble (DE) aus Nördlingen -- "A Bier will i ham"

Das DE komponiert eine zweimalige Wundertüte von (un)bekannten  Volks-Liedern, albernen Sketchen, musikalischen Vorträgen, lustigen  Couplets, verrückten Gedichten und Geschichten, vorgetragen von  Volkssängern, Instrumental- und Gesangshumoristen, Faxenmachern,  Blödsinnskönigen, Charakterkomikern, Possenreisern, Grimassenschneidern, Jodelartisten und Gelegenheitsunterhaltern.


Di. 23. Oktober 2007 19.00 Uhr Treffpunkt Klosterhof

Führung durch das Kloster Mönchsdeggingen
"Abtei St. Martin zu Deggingen, die älteste Klostergründung des Rieses" - ein Gang durch 1000 Jahre (Kloster-)Geschichte

November

Do. 1. November 2007 evangelische Kirche St. Georg

Abschluss des Festjahres

Mit dem Lichtbildervortrag von Dr. Dietmar- H. Voges "Die Jubiläums-Urkunde von König Heinrich II vom 1. November 1007"
findet das Festjahr seinen Abschluss.

1000 - Jahr Feier

Kirchen5

Dorfverein

Mönchsdeggingen e.V.